Vermögenswirksame Leistungen bei Jobwechsel retten

Bei einem Jobwechsel ist es möglich, dass der neue Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen nicht zahlt. In diesem Fall kann der sparende Arbeitnehmer erwägen, den Vertrag zu beenden.

Tanja Beller, Bundesverband deutscher Banken aus Berlin, erläutert dazu: „Man kann den Vertrag auch ruhen lassen oder aus eigener Tasche weiter selbst einzahlen. Das bleibt mir selbst überlassen.“ Die Sparrate kann aber auch gesenkt werden oder bis zum Ende der Vertragslaufzeit ausgesetzt werden. Hat der Arbeitnehmer schon für diesen Vertrag die staatliche Förderung bekommen (Arbeitnehmersparzulage), ist er verpflichtet, diesen bis zum Ende seiner vereinbarten Laufzeit zu halten. Anderenfalls muss die staatliche Förderung zurückgezahlt werden.

Arbeitnehmer, deren Jahreseinkommen geringer als 20.000,- EUR beträgt, erhalten die Arbeitnehmersparzulage (Verheiratete 40.000,- EUR). Voraussetzung ist, dass die Sparbeträge in einen Aktienfonds gehen.

Sieben Jahre betragen die Vertragslaufzeiten für Sparverträge mit Vermögenswirksame Leistungen. Sie sind vor Vertragsende kündbar und auszahlbar, ohne dass der Sparer hierdurch Nachteile hat.

Ratgeberseite des Bankenverbands
Riester Förderung

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